Archiv für Juni 2009
Spass auf dem Wasser
Wir machen jetzt den Sportbootführerschein. Nach langem hin und her haben Nora und ich uns jetzt entschieden, den Sportführerschein Binnen zu machen. Da wir auch mal im Urlaub öfter an den Bodensee fahren, und keine Lust immer nur Tretboot zu fahren, sind wir zu diesem Entschluß gekommen. Wenn man Lust hat, kann man sich auch mal ein Böötchen auf dem Rhein chartern, um einen schönen Tag zu verbringen. Wir haben uns in Wiesbaden bei der Segel- und Motorbootschule “Costa Maritim” angemeldet.
Nach den ersten theoretischen Stunden, haben wir letzten Sonntag unsere ersten praktischen Übungsstunden auf dem Rhein gehabt. Wir waren eine lockere Runde von 7 Personen inkl. Fahrlehrer und sind Sonntagmorgen bei schönstem Wetter vor dem Schloß Biebrich in Wiesbaden abgelegt.
Es ging dann Rheinabwärts Richtung Eltville, um sich ein wenig mit dem Boot vertraut zu machen. Nach anfänglichem Zögern und Respekt vor der 210 PS Maschine ging es dann in der Gleitphase über den Rhein. In einem nebenarm wurden dann sämtliche Mannöver geübt, die für die Prüfung von Bedeutung sind und mit Sicherheit auch verlangt werden. Zu den Mänovern gehören Anlegen und Ablegen vom Steg, Rettung einer Person bei “Mann über Bord”, kursgerechtes Aufstoppen und Wenden auf engstem Raum.
Gegen 13:30 sind wir dann in Biebrich wieder angekommen, um den ersten praktischen Kurstag zu beenden.
Junge, wir können so heiß sein !
Irgendwann im April erhielt ich vom ehemaligen Präsi der Jungen Gesellschaft Destedt, Andre Taake eine Einladung für Pfingstsamstag. An diesem Tag trafen sich die Junggesellen um die Pfingstnacht gemeinsam mit den ehemaligen der Jahrgänge 1994 bis 2008 zu feiern. Kurzentschlossen habe ich mit mit der Deutschen Bahn auf nach Braunschweig gemacht. Nora und Danito hatten keine lust mit zu kommen.
Es war ein super klasse Abend, an dem ich meine alten Kumpels und Saufkumpanen aus der JGD wieder getroffen habe. Wir feierten bis in den frühen Morgen, legten die Scheiben aus den alten Zeiten auf. Tanzten und grölten laut mit und irgendwann gegen halb (die Vögel zwitscherten schon ihr Guten Morgen Liedlein), habe ich zusammen mit meinem Kumpel HaJott das rauschende Fest verlassen.
Gegen Mittag fuhr der Zug wieder gen Heimat. Und ich muß sagen, die Rückfahrt hat ewig gedauert. Ich war froh als ich in Mainz wieder angekommen bin. Gegen Abend habe ich dann die erste Mahlzeit zu mir nehmen können. Dazu haben wir zusammen mit Conny und Michael ein paar Steaks auf den Grill geworfen. Und irgendwann am späten Abend hat dann das Bier auch wieder geschmeckt.




