Archiv für Januar 2010
Nostalgie – mein erster Computer
Beim Durchstöbern meiner alten Fotokiste bin ich auf dieses Foto gestossen. Es müsste ungefähr aus dem Jahre 1984 oder ‘85 stammen. So sah zu der Zeit ein typisches Jugend bzw. Teenagerzimmer aus. Ich habe mir damals meinen ersten eigenen Homecomputer, einen Commodore VC-20, gekauft. Das war damals ein wahres Schnäppchen. Es gab ihn für 99,- DM beim Horten (heute Kaufhof Galeria) im Sonderangebot. Spielemodule für 5,- DM das Stück. Weil zu der Zeit der Commodore C-64 groß im Kommen war, wurde das Vorgängermodel kostengünstig unter die Leute gebracht. Den C-64 konnte ich mir zur damaligen Zeit als armer Azubi nicht leisten. Also wurde der VC-20 angeschafft.
Software gab es eigentlich genug. Eben auf den besagten Spielemodulen oder auf herkömmlichen Musikkassetten. Die Programme wurden also über ein Kassettenlaufwerk, eine s.g. Datasette, in den Computer übertragen. Das war damals noch ein wahres Abenteuer. Du hast den Befehl in den Computer, der mit dem SW-Fernseher verbunden war, eingetippt und hast dann die Play-Taste gedrückt. Unter großem Getöse wurden dann die Programmdaten übertragen. Die Geräusche die dabei entstanden, entsprechen dem eines FAX-Gerätes. So eine Programmübertragung hat dann schon mal 10 bis 15 Minuten gedauert. Dann hast Du Hangman in 8-Bit Strichdarstellung gespielt und warst stolz wie Harry. Wenn es ganz unglücklich lief, war der Tonkopf nicht richtig auf die Bandspur justiert. Was dann zur Folge hatte, dass man nochmal von vorne mit dem Laden beginnen musste. Aber bevor man nochmal neu laden konnte, musste erst die Justierprogrammkassette eingelegt werden. Es waren dann lauter krumme Streifen auf dem Schwarz/Weiß-Fernseher zu sehen. Man hat dann so lange am Schräubchen des Tonkopfes gedreht, bis die Streifen gerade angezeigt wurden.
Nach diesem Verfahren habe ich später auch die Programme in meinen zweiten Computer, den C-64, geladen. Als ich dann meine Berufsausbildung beendet habe, habe ich mir von meinem ersten Facharbeiterlohn eine Floppydisk gekauft. Das Gerät konnte 5,25 Zoll Disketten lesen und beschreiben. Sie hatten pro Seite eine Kapazität von 360 kB. Bis ich mir meinen ersten PC mit einem 8088 Prozessor zugelegt habe, sind immerhin noch ca. 5 Jahre vergangen. Dazwischen besass ich noch einen Commodore C-128. Der war aber nicht so toll. Das beste Gerät war der C-64. Auf dem haben wir auch während der Berufsausbildung unsere ersten SPS-Programme geschrieben.
Was waren das noch für Zeiten. Eigentlich wollte ich auf diesen Kisten programmieren lernen. Aber mehr als Spiele zu spielen habe ich nie geschafft. Gut ein paar grundlegende Basicbefehle habe ich dann doch noch gelernt. Mehr aber auch nicht.
Destedter Fastnacht
Wie ich gerade erfahren habe, wird auch die Junge Gesellschaft Destedt wieder die Destedter Fastnacht 2010 im Landgasthof Krökel (zur Zeit ohne Pächter) feiern. Wer die Bewirtung übernimmt, werde ich sicherlich auch noch erfahren. Spätestens am Wochenende, wenn die Alten kommen, werde ich wohl mehr wissen. Vielleicht weiß aber auch maahn alter Froind und Kupferssstecher, der Mathias aus Langenberch etwas mehr. Wenn es so ist, dann maahn lieber Theo, schraab doch mal was in die Kommentaazaahlen raan.
Übrigens, wer für das Gastwirtleben etwas übrig, der kann auch den Landgasthof Krökel pachten. Wer keine Angst vor der Arbeit hat und mit Menschen gerne zu tun hat, der sollte sich das gute Stück mal ansehen.
Die Destedter Fastnacht findet natürlich, wie immer, traditionell am zweiten Wochenende im Februar statt. Das ist dieses Mal der 13. und 14. Februar 2010. Ich kann leider nicht da sein, da auch an diesem Wochenende in Wörrstadt Umzug ist. Am Rosenmontag werden wir dieses mal in Köln sein.
Bis dahin: DESTEDT BLEIBT DESTEDT … JAWOLL !
Fastnacht
Die Vorbereitungen für Fastnacht 2010 lauf auf Hochtouren. Die Silverboys üben ohne Pause, der erste Auftritt ist in zwei Wochen. Weiterhin wird nebenbei noch der Fastnachtswagen für den Umzug zusammengeschustert. 
Wir werden heute noch nach Bürstadt fahren und uns für die große Sitzung einkleiden. Mal sehen was es gibt.
Nächste Woche ist die erste Sitzung bei den Jakobinern in Mainz-Bretzenheim. Mainz bleibt Mainz ist ein Scheißdreck dagegen. Selbst Oma und Opa aus Destedt haben sich für diese Sitzung angekündigt. Letztes Jahr war ich zum ersten mal mit zu den Jakobinern. Es war ein Einstand nach Maß.







