Grillen

Chinese Xmas Pancake

Weihnachten gab es den klassischen Gänsebraten. Zwischen den Feiertagen haben wir Gans mal ganz anders gemacht. Aus den restlichen Gänsekeulen wurde Chinese Pancake mit gezupftem Gänsefleisch, Bratapfel-Hoisinsauce und Rotkohl gemacht. Natürlich weitestgehend auf dem Grill.
Das Rezept habe ich aus unserer Kantine, im Rahmen der Streetfood Club Woche, erhalten. Notgedrungen musste ich das Rezept ein klein wenig abändern. Anstatt der chinese Pancakes, haben wir armenisches Lavash verwendet.
 
Zutaten für 4 Personen
Zubereitungs- und Kochzeit ca. 240 Minuten
Schwierigkeitsgrad normal
 
Zutaten
600 g Gänsekeulen
300 g Rotkohl
2 Stangen junger Lauch
einen Apfel
etwas Öl
etwas Sojasauce
Prise Salz
4 Stück Chinese Pancakes (im gut sortierten Asiala den erhältlich)
1 Limette
 
Zutaten Bratapfel-Hoisin-Sauce
80 ml Hoisinsauce
40 g Pflaumenmus
120 g Apfel gerieben
1 TL geröstete Mandelblättchen
20 g Marzipan
Sesamöl
Prise Salz
 
Zutaten Soja-Orangen-Sauce
80 ml Sojasauce
TL Orangen schalenabrieb
3 EL Orangensaft frisch gepresst
 
 
Zubereitung Bratapfel-Hoisin-Sauce
Alle Zutaten für die Sauce in einem Topf mischen, bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und einige Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Sesamöl abschmecken.
 
Zubereitung Gänsekeulen
Gänsekeulen rundherum salzen, mit der Haut nach oben in einen Bräter legen und bis zur Hälfte mit Wasser angießen. Bei ca. 120 Grad im Kugelgrill weich schmoren. Während dessen die Gänsekeulen regelmäßig mit dem entstandenen Fond übergießen. Wenn die Gänsekeulen fertig geschmort sind (das Fleisch löst sich leicht vom Knochen), diese aus dem Fond nehmen und leicht abkühlen lassen. Die Haut von den Keulen abziehen und zur späteren Verwendung aufbewahren. Das Gänsefleisch vom Knochen lösen und klein zupfen. Den entstandenen Fond durch ein feines Sieb passieren und stark reduzieren. Mit dem konzentrierten Fond das gezupfte Gänsefleisch marinieren.
Die Haut nebeneinander auf Backpapier flach auslegen und bei ca. 160 Grad im Kugelgrill goldbraun knusprig backen. Vom Grill nehmen, salzen, grob zerkleinern und trocken lagern. Vor der Zubereitung die Pancakes bzw. Lavashs kurz auf den Grill legen und aufbacken.
 
Zubereitung Rotkohl
Rotkohl in Streifen schneiden, Apfel fein reiben. Beides miteinander vermengen, salzen und mit ein paar Tropfen Öl und Limettensaft marinieren. Gut durchkneten und einige Stunden ziehen lassen.
 
Zubereitung Soja-Orangen-Sauce:
Sojasauce, Orangensaft und Orangenschalenabrieb miteinander verrühren Jungen Lauch in Streifen schneiden. Den Lauch sollte man vorher ein paar Minuten blanchieren.
 
Fertigstellung
Chinese Pancake erwärmen und Bratapfel-Hoisin-Sauce darauf verstreichen. In die Mitte des Pancake einen Streifen mariniertes, heißes Gänsefleisch anrichten, Rotkohlsalat und jungen Lauch auf das Gänsefleisch geben, mit der knusprigen Gänsehaut bestreuen und den Pancake straff einrollen.
Die Orangen-Soja-Sauce separat in einem Schälchen dazu servieren.
 
 

Beer Can Bacon Burger

Nachdem der Motherchapter der BBQ Pit Boys zum großen „Beer Can Bacon Burger nachmachen“ aufgerufen hat, haben wir es uns nicht nehmen lassen und ein paar eigene Kreationen entworfen. Ein Beer Can Bacon Burger ist nichts anderes, als ein Klumpen gemischtes Hackfleisch von ca. 250g, der mit Hilfe einer Bierdose, zu einer Art Körbchen geformt wird. Um das Äussere des Körbchens werden zwei Scheiben Bacon, zur Stabilisierung gewickelt. Man zieht dann die Bierdose vorsichtig aus dem Körbchen. Das Innere des Körbchens kann nun mit einer Füllung nach Wahl gefüllt und zum Schluß mit Streukäse dekoriert werden. Das Ganze kommt dann für eine gute Stunde auf den Kugelgrill. Heraus kommt dabei, wie immer, „lecker Futter“!

Doch nun zu den Füllungen. Nora und ich haben insgesamt vier verschiedene Füllungen entworfen. Die alle verdammt lecker waren.

Die erste Füllung war eher eine Standard-Füllung, die aus Grillgemüse bestand. Hier wurden Paprika, Champignons, Zwiebeln und Mais angedünstet und dann in das Körbchen des Burgers gefüllt. Die zweite Füllung bestand aus Kartoffelstampf und Sauerkraut, die dritte war ein Spinat, Zweibel, Kartoffel Gemisch, dekoriert mit einem aufgeschlagenen Ei und die vierte waren Spaghetti a la Rabiata. Als Beilage gab es Kartoffelstampf.

Da wir insgesamt 2 Kilo Hackfleisch verarbeitet haben, haben wir ein paar Testesser eingeladen, die mit dem Ergebnis sehr zufrieden waren. Trotzdem haben wir zwei Tage davon gegessen. Wichtig wäre noch anzumerken, dass Ihr bei der Wahl der Bierdose, Euer Lieblingsbier verwenden solltet. Denn nur mit Eurem Lieblingsbier schmecken nachher auch die Burger. Ich als alter Braunschweiger habe hier natürlich auf Wolters Pilsener zurückgegriffen. Denn Ihr wisst ja, Wolters Pilsener und Gehacktes, stärkt den Schniedel während des Aktes!