BBQPitBoys Chapter Meet Up in Südlohn

Im Sommer 2013 habe ich mich den BBQ Pit Boys angeschlossen. BBQ Pit Boys gibt es weltweit und haben ihren Ursprung, wo auch sonst, in den USA. Auch in Deutschland entstehen immer mehr Chapter und Mitglieder der BBQ Pit Boys. Am letzten Wochenende haben sich einige Mitglieder der BBQ Pit Boys Germany zu einem Meet Up im Chapter Südlohn bei Andre getroffen. Für mich war es das erste Treffen.
An erster Stelle stand natürlich die Grillerei. Und weil grillen durstig macht, gab es auch eine Kleinigkeit zu trinken. Aus fast allen Teilen der Republik reisten die Jungs an. Sogar aus den benachbarten Niederlanden fand der Steenwijk Chapter den Weg ins Münsterland. Jeder hatte so ein bis zwei Grillideen mit im Gepäck.

Samstag Morgen gegen 6:30 habe ich mich mit Schlafsack, 40 Original Thüringer Bratwürsten, 3 Kilo gemischtem Hack, jede Menge Bacon, Maccaroni und Frau Rauscher auf den Weg in das schöne Münsterland gemacht. Dreieinhalb Stunden später habe ich Südlohn unbeschadet erreicht. Nach kurzer Begrüßung und Zuweisung der Schlafstätte ging es auch schon los. Schnell noch die BBQ-Shoes angezogen und dann ab an die Grillgeräte. Einheizen und Bier aufmachen … oder doch umgekehrt? Egal, jedenfalls wurde den ganzen Tag gegrillt, getrunken, gegessen, gegrillt, getrunken, gegessen, viel erzählt und natürlich gegrillt, getrunken, gegessen. Bis tief in die Nacht hinein und einige wohl auch bis in die frühen Morgenstunden.

Es war ein tolles Wochenende. Ich habe durchweg nette und offene Menschen kennengelernt, die alle das gleiche Hobby teilen. Ich habe aus diesem Wochenende viele tolle Dinge und Erkenntnisse mitgenommen. Die Dinge die ich mitnehmen durfte war ein selbstgefertigtes Schneidebrett mit BBQ Pit Boys Logo und ein Schal. Dafür danke ich Andre auf diesem Wege noch einmal. Auch an Andre’s Frau Laurence ein großes Danke schön für die Gastfreundlichkeit.

An Erkenntnissen habe ich folgendes mitgenommen:

  • Cocktailkirschen schmecken gar nicht so schlecht, wenn man sie vorher in Korn badet.
  • Für einen richtigen Trucker ist es wichtig, dass der Tupperteller, in dem er sein Mittagessen mitführt, blau ist und nicht rot.
  • Befinden sich in einem Porta Potti mehr als 15 Blatt Toilettenpapier, ist die Büchse voll und fängt an zu stinken. Und Schuld daran sind die Frauen, weil sie auf dem Campingplatz nicht die 800 Meter bis zum Waschhaus laufen wollen.
  • Man soll keine falschen Verdächtigungen aussprechen, wenn man nicht mehr weiß, was mit dem restlichen Braten passiert ist.
  • In Südlohn dürfen die Hähne noch krähen, wann sie wollen.
  • Frau Rauscher kam nicht so gut an. Mehr als zum Ribs einlegen, hat der Apfelessig nicht getaugt.
  • Ein Thermomix ersetzt noch lange keinen BBQ Pit Boy.

 

Komm ich heut nicht, komm ich Morgen

Wenn man sich auf die Transusigkeit anderer verlässt, ist man verlassen. Nimmt man es selbst in die Hand, sind diese Transusen sauer, weil man ja nichts gesagt hat. Sie hätten es doch besorgen können. Hätte, hätte, Fahrradkette! Wenn ich etwas benötige, dann demnächst und nicht irgendwann. Das scheint hier ein regionales Problem zu sein. Man wird erst aktiv, wenn es zu spät ist. Bestes Beispiel dafür ist die Schiersteiner Brücke auf rheinland-pfälzischer Seite. Aussitzen bis zum Äußersten. Es sind nicht alle so, aber Viele.

Wie lange soll man warten? Ein Jahr? Zwei Jahre? 10 Jahre?